Technik + Übungen

Selbstdoppler

Diese Wurftechnik ist ein besonders erfolgreiches technisches Element im Wasserballspiel. Sie wird in der Regel dann angewendet, wenn ein Spieler nicht mehr ausreichend Zeit oder Bewegungsfreiraum hat, um den Ball aufzunehmen und zu spielen. Der Stichwurf verlangt eine gute Balltechnik, gute Koordination zwischen Armen und Beinen sowie eine gute Wasserlage. Der Spieler sollte das Fangen des Balles mit der rechten als auch mit der linken Hand beherrschen.

 

Während des Kraulschwimmens befindet sich der Ball vor dem Körper des Spielers. Die schussbereite Hand schwingt – zum Unterfassen drehend – und greift mit gespreizten Fingern unter den Ball, um ihn im rechten Moment aus dem Wasser zu heben.

 

Die Schusshand wird aus der Schulter zum Ball geschleudert. Dabei wird der Ellenbogen gestreckt und trifft den etwas aus dem Wasser gehobenen Ball mit gespreizten Fingern. Die Beine führen währenddessen Kraul- oder Brustschlagbewegungen weiter aus.

 

Selbstdoppler
Selbstdoppler

Die Vorteile des Selbstdopplerwurfs:

 

  • Es wird wenig Raum benötigt.
  • Die Vorbereitungsphase ist kurz und daher für den Gegner schwer zu erkennen.
  • Der Gegner kann während des Schusses nicht störend eingreifen, da der Spieler den Ball mit dem Körper deckt.
  • Durch die schnelle Ausführung kann der Torwart völlig überrascht werden.

 

Quelle:

Kulinyak, Josef: Wasserball Trainer-Handbuch – Technik und Übungen. Hannover: Schwimmverband Niedersachsen 1990, S. 39.

 

 

Buxtehuder Schwimm-Club e.V.

 

Milanstraße 7
21614 Buxtehude

Hintergrundbild mit freundlicher Genehmigung der Geising + Böker GmbH, Fotograf Philipp Neise, archiograph