Wasserball - Presseschau 2007

Buxtehuder Tageblatt vom 11.01.2007

Im Wasser immer am Ball

Buxtehuder Schwimmer und Wasserballer wollen an Erfolge aus dem vergangenen Jahr anknüpfen

Beim Trainingsspiel der E- und F-Jugend setzt sich Lucas Campen (blaue Kappe Nr. 12) mit einem Torwurf gegen Max Bruns (rechts) durch.
Beim Trainingsspiel der E- und F-Jugend setzt sich Lucas Campen (blaue Kappe Nr. 12) mit einem Torwurf gegen Max Bruns (rechts) durch.

Buxtehude. Die Schwimmer und Wasserballer vom Buxtehuder Schwimmclub blicken auf ein mit Wettkämpfen gefülltes und erfolgreiches Jahr zurück. Neben Dirk Domagala und Volker Möllenberg bei den Masterschwimmern zeigten auch die Nachwuchsschwimmer unter anderem bei einem Wettkampf in Dänemark gute Leistungen.

 

Besonders gute Ergebnisse erzielten die Buxtehuder Schwimmer in Ringe (Dänemark). Katharina Zeidler (Jahrgang 1995) zeigte sich souverän über 50 m Freistil und belegte im Endlauf in 0:32,35 min. den 1. Platz. Lisa Scheumann erreichte über 100 m Freistil im Jahrgang 1992 den achten Platz in einer Zeit von 1:14,69 min. Über 100m Rücken reichte es sogar zu Platz vier in 1:26,26 min. Ole Wicke kämpfte sich bei einem seiner ersten internationalen Wettkämpfe über 200 m Lagen in einer Zeit von 2:55,68 min. auf Platz drei.

Mit Volker Möllenberg und Dirk Domagala schickte der BSC in diesem Jahr zwei Masterschwimmer ins Rennen, die kräftig Punkte für den Verein sammelten. Volker Möllenberg erschwamm sich über 100 m Schmetterling in 1:12,16 min. den fünften Platz in der offenen Wertung. Dirk Domagala konnte an seine Leistung des Weltmeister-Sommers anknüpfen. Über 100 m Freistil wurde er Zweiter in 0:55,29 min. Eine weitere Silbermedaille gab es über 100 m Rücken in 1:03,69 min.

Außerdem nahmen die Schwimmer an Wettkämpfen in Cuxhaven, Bremen, Hamburg, Drochtersen und Harsefeld teil und richteten in Buxtehude den Has- und Igel-Wettkampf aus. In diesem Jahr stehen zunächst im Februar ein Wettkampf in Cuxhaven und im März der Dölling Cup in Elmshorn an.

In der Sparte Wasserball kann der Buxtehuder Schwimmclub seit September 2006 wieder eine Jugend F-Mannschaft und eine Jugend E-Mannschaft vorweisen. Zum Schnuppertrainingsspiel ging es nach Cuxhaven. Dort konnten die Nachwuchs-Wasserballer erste Erfahrungen mit anderen Gegnern machen. Weiterhin fuhren sie zu den offenen Kreismeisterschaften nach Bremen. Dies war das erste Turnier für die Jugend E-Mannschaft, das allen sehr gefiel. Für eine hohe Platzierung reichte es aber noch nicht.

Für den Anfang dieses Jahres sind weitere Turniere für die Jugendwasserballer geplant. Es geht nach Hannover und Wingst. Weiterhin ist ein Trainingsturnier in Buxtehude geplant, bei dem die Mannschaften aus Bremen, Kiel und Cuxhaven zu Gast sein werden.

Ohne die Trainingszeiten im Buxtehuder Hallenbad Aquarella, das zudem neue Sportbekleidung für die gesamten Schwimmer, Wasserballer und Trainer des Buxtehuder Schwimmclubs spendierte, könnten sie nicht solche Erfolge vorweisen, heißt es aus den Reihen der Buxtehuder Wassersportler. (chw)

Buxtehuder Tageblatt vom 29.08.2007

Buxtehuder Wasserballer fordern Ter Apel heraus

Schwimm-Club aus der Estestadt wird bei internationalem Wettbewerb Vierter – Beim eigenen Turnier soll es Revanche geben

Ter Apel (st).. Große Ziele hatten sich die Wasserball-Herren des Buxtehuder Schwimm-Clubs für das Internationale Wasserballturnier Centric-Zepta im niederländischen Ter Apel gesetzt: Sie wollten den zweiten Platz aus dem Vorjahr noch übertreffen und in die nächsthöhere Klasse aufsteigen.

Am Ende zweier Spieltage mussten sich die Wasserballer jedoch mit einem vierten Platz in ihrer acht Mannschaften starken Gruppe zufriedengeben. Das Auftaktspiel gegen das niederländische Elst ging mit 1:6 verloren. Die folgenden vier Spiele gegen niederländische Teams gewannen die Buxtehuder Wassersportler deutlich. Am zweiten Spieltag brachen sie ein und verloren ihre letzten beiden Partien. Die befreundete Mannschaft aus Ter Apel wird sich während des Buxtehuder Wasserball-Turniers am 8./9. September einer Revanche stellen müssen.

Erstmals für das internationale Turnier in Ter Apel gemeldet, kassierten die Jugendmannschaft des Buxtehuder SC 45 Gegentreffer. Von den 127 teilnehmenden Mannschaften aus Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland konnte sie sich noch einige Feinheiten abschauen.

Buxtehuder Tageblatt vom 29.08.2007
Buxtehuder Tageblatt vom 29.08.2007

Hamburger Abendblatt vom 07.09.2007

Internationales Turnier im Freibad Buxtehude

BUXTEHUDE. Das Wasserballturnier des Buxtehuder Schwimmclubs hat Tradition, wird Sonnabend und Sonntag bereits in seiner 36. Auflage ausgerichtet und genießt eine hohe Popularität. Erwartet werden im Buxtehuder Freibad über 500 Sportler aus 40 Vereinen. Und das könnte Rekord in der Geschichte des internationalen Turniers sein. Die Organisatoren müssen allerdings noch in der Chronik blättern. Zu den Gästen gehören Teams aus Dänemark und den Niederlanden. Ebenfalls gemeldet hat der ehemalige deutsche Jugendmeister ASC Duisburg. Beginn ist am Sonnabend um 11 Uhr.(ka)

Buxtehuder Tageblatt vom 08.09.2007

Wasserball im Freibad

Angemeldet haben sich 40 Mannschaften

Buxtehude (bt).. Der Buxtehuder Schwimmclub lädt für das Wochenende zum 36. Internationalen Wasserballturnier im Freibad Buxtehude ein. Angemeldet haben sich 40 Mannschaften, unter anderem aus Dänemark und Holland. Auch die befreundete Mannschaft des BSC, Zepta Ter Apel aus Holland, ist dabei. Weiterhin hat sich der ehemalige Deutsche Jugendmeister unter dem Namen „A-Team Duisburg“ vom ASC Duisburg angemeldet. Einen weiten Weg nehmen auch die Mannschaften vom ESSV Eisenach und SSV 90 PCK Schwedt, auf sich. Etwa 500 Sportler werden sich auf dem Freibadgelände in Buxtehude aufhalten.

Buxtehuder Tageblatt vom 11.09.2007

Abraham macht im Tor eine gute Figur

37 Mannschaften beim 36. Internationalen Wasserball-Turnier des BSC – Freibad ist Campingplatz

Sven Abraham, ehrgeiziger Trainer und reflexschneller Torwart des BSC. Fotos: Bröhan
Sven Abraham, ehrgeiziger Trainer und reflexschneller Torwart des BSC. Fotos: Bröhan

Buxtehude. Wie ein durchtrainierter Schwimmer sieht Sven Abraham nicht aus, aber im Tor der Wasserball-Mannschaft des Buxtehuder Schwimm-Clubs (BSC) macht der 36 Jahre alte Buxtehuder eine gute Figur. Und weil seine Reflexe und sein Stellungsspiel so gut sind, hält er auch gleich noch das Tor des All-Star-Teams sauber während des zweitägigen 36. Internationalen Wasserball-Turniers im Buxtehuder Freibad.

 

45 Minuten am Stück war Sven Abraham im Wasser, hat zwei Spiele hintereinander bestritten. Erst hat er mit dem BSC 1:4 verloren, dann mit den All Stars 3:1 gewonnen. Heiter steigt Abraham aus dem Wasser, selbst der kalte Wind lässt sein Lächeln nicht gefrieren. Der Sieg tat gut. Abraham, der auch die BSC-Wasserballer trainiert, ist ehrgeizig. Als BSC-Wasserballer musste er sich aber an Niederlagen gewöhnen. „Das Verlieren lernt man mit der Zeit“, sagt er. Der BSC zählt zwar insgesamt 200 Mitglieder, aber nur 25 sind in der Wasserball-Abteilung aktiv. „Deshalb können wir auch nicht an einem Spielbetrieb teilnehmen“, erklärt Abraham, der mit dem Tag seiner Geburt sofort Mitglied des BSC wurde. Schwimmen lernte er als Fünfjähriger und vier Jahre später begann er Wasserball zu spielen. Seit seinem Geburtsjahr veranstaltet der BSC auch sein Internationales Wasserball-Turnier.

Einmal im Jahr verwandelt sich das Buxtehuder Freibad in einen Campingplatz. Diesmal, beim 36. Turnier des BSC, bevölkern 37 Mannschaften aus Deutschland, Holland und Dänemark die Wiesen rund um das Schwimmbecken. Zelte, wohin das Auge schaut. Auf dem Parkplatz dasselbe Bild, wobei hier auch einige Wassersportler luxuriöser schlafen in Campingwagen. „Hier breiten sich immer unsere holländischen Freunde aus Ter Apel aus“, erzählt Abraham lächelnd. Die Holländer kommen immer schon zwei Tage vor Turnierbeginn. Der BSC und der Club ZEPTA Ter Apel sind seit langem befreundet. Vor drei Wochen besuchte der BSC das Internationale ZEPTA Wasserball-Turnier. „Im nächsten Jahr wollen wir ins Guinness-Buch der Rekorde mit Europas größtem Wasserball-Turnier“, sagt ZEPTA-Turnierorganisator Jan Harm. Die Buxtehuder organisieren das größte deutsche Wasserball-Turnier, wahrscheinlich. „Ich wüsste von keinem größeren“, sagt Abraham.

In Deutschland ist Wasserball nur Randsportart. Da freut sich auch der BSC über jeden Nachwuchsspieler. Abrahams zwölfjähriger Sohn Jerik eifert ihm nach. Aber ins Tor will er nicht. Jerik und seine Mannschaftskameraden spielen gerade gegen Cuxhaven und schaffen ein 1:1-Unentschieden. Das ist der erste Punkt, den das Nachwuchsteam des BSC überhaupt holt, seit es zusammenspielt. Abraham bekommt von dem Erfolg nichts mit, weil er seinem Sohn grundsätzlich nicht zuguckt. Das verbietet sein Ehrgeiz. „Ich wäre vielleicht unfair gegenüber meinem Sohn“, sagt er. Deshalb trainiert er die Jugend auch nicht mehr, seit Jerik spielt. Das macht Reik Schmedemann. Seit März spielen die Zwölf- und 13-Jährigen zusammen. „Nächstes Jahr wollen wir die Mannschaft für den Ligabetrieb anmelden“, sagt Schmedemann.

Mit Karsten Holst hat die BSC-Jugend einen talentierten Nachwuchstorwart. Der spielt erst seit drei Wochen, macht das drei Meter breite und 90 Zentimeter hohe Tor für die Gegner aber schon ziemlich klein. Angst vor dem Ball hat er nicht. „Ein bisschen verrückt muss auch ein Wasserball-Torwart sein“, sagt Abraham bezüglich der gern zitierten Eigenschaft eines Torhüters. Wenn der Ball aus zwei Metern auf den Brustkorb trifft, dann sei die Atemnot manchmal schon groß. Bei einem guten Torwart ragt dank des Beinschlags fast der komplette Oberkörper aus dem Wasser heraus. „Die Zeiten sind bei mir aber vorbei“, sagt Abraham schmunzelnd. Sein potentieller Nachfolger schwimmt im Tor, weil „das nicht so anstrengend ist“, wie Karsten zugibt. Die Feldschwimmer gehen während der Zweikämpfe auch ziemlich oft unter, manch einer verschluckt sich da. „Ach“, sagt Abraham. „Was im Fußball eine Schwalbe ist, ist bei uns der sterbende Schwan.“ (jb)

Campingplatz Freibad: 37 Mannschaften zelteten auf den Wiesen.
Campingplatz Freibad: 37 Mannschaften zelteten auf den Wiesen.

Hamburger Abendblatt vom 13.09.2007

Buxtehude geht nicht unter

Der ausrichtende Schwimmclub konnte sportlich zwar nicht glänzen, will aber seine Jugendarbeit verstärken.

Buxtehude. Die aufgeregten Schreie kommen von draußen, vom Beckenrand. Drinnen, im Freibad Buxtehude, peitscht der Spieler mit der Nummer fünf auf der Kappe mit drei, vier Kraulschlägen durchs Wasser und erwischt als Erster vor zwei Verfolgern den Ball. Von draußen ist nicht zu erkennen, das die Nummer fünf des Buxtehuder Schwimmclubs ein Mädchen ist. "Alina, zu Lucas abspielen, zu Lucas", schreit vom Beckenrand Reik Schmedemann, der Trainer der Nachwuchs-Mannschaft. Aber als die 16-Jährige den Ball aus dem Wasser hebt und zum Wurf ansetzt, fallen die beiden Verfolger über sie her und Alina Quast wird untergetaucht.

 

Dabei müht sich Reik Schmedemann, der Vorsitzende des knapp 200 Mitglieder zählenden Schwimmclubs, damit ab, damit der Wasserballsport in Buxtehude nicht völlig untergeht. Der ehemalige Judoka und Leistungssportler der DDR, der seit 1992 beim BSC Wasserball spielt, formt gerade wieder eine Nachwuchsmannschaft. Und die sammelte beim Turnier ihres Vereins, das zum 36. Mal ausgetragen wurde, Erfahrung auch gegen die stärksten Nachwuchsspieler Deutschlands. "Gegen Georgsmarienhütte, die vor zwei Jahren deutsche Jugendmeister waren, sind wir 0:8 untergegangen", sagte Reik Schmedemann, "gegen die Lederhexen aus Rostock, die ebenfalls zur nationalen Spitze zählen, haben wir nur 1:2 verloren."

 

Jetzt, im Kampf gegen Neptun Cuxhaven, liegen Alina Quast und ihre Jungen mit 0:1 zurück. Ein langer Pass. Max Bruns, der schnellste Schwimmer im BSC-Team, erwischt den Ball, wird aber bedrängt. Aus dem aufgewühlten Wasserwirbel streckt sich eine Hand mit dem Ball hoch. Max wirft und trifft - der Jubel über das 1:1-Endergebnis ist grenzenlos.

 

Insgesamt waren 37 Jugend- und Erwachsenen-Mannschaften nach Buxtehude gekommen. Auch wenn sich Torwart-Legende Sven Abraham, der immerhin seit 27 Jahren in dem drei Meter breiten und 90 Zentimeter hohen Tor schwimmt, nicht mehr an die Anfänge dieser Traditionsveranstaltung erinnern kann, ein Blick in die Analen beweist: "So viele Mannschaften waren noch nie bei uns", sagte Reik Schmedemann, als Vereinsvorsitzender auch Mitorganisator. Deshalb allerdings blieb ihm keine Zeit, die eigene Herren-Mannschaft zu verstärken. Sein Team belegte am Ende Platz 24 unter 26 Herren-Teams. Im hochklassigen Finale besiegte nach vier mal fünf Minuten reine Spielzeit die Mannschaft aus Duisburg den SV Bremen 10 mit 10:5. Den Turnierssieg bei den Damen sicherte sich der MTV Aurich durch ein 5:1 über den Duisburger SSC.

 

Die engste Freundschaft hat sich bei den 36 Wasserball-Turnieren in Buxtehude zu den Holländern von Ter Apel entwickelt. Die organisieren alle Jahre wieder das größte Wasserball-Turnier Europas. In Buxtehude haben die Holländer schon kräftig die Werbetrommel für das kommende Jahr geschlagen. Dann will Ter Apel mit mehr als 200 Mannschaften ins Guinness-Buch der Rekorde.

 

Das Jugendturnier in Buxtehude gewann Georgsmarienhütte vor den Lederhexen Rostock. "Wir sind zwar Letzter geworden", so Nachwuchstrainer Reik Schmedemann, "aber jeder hat gespürt, dass die Freude am Wasserball unseren Nachwuchs zusammenschweißt." Neben Alina Quast gehört auch Julia Müller, Tochter des Schwimmwarts, zur Trainingsgruppe. Die ist erst zehn Jahre alt, aber sie hat exta ihren Klavierunterricht verlegt, damit sie mitspielen konnte.

Buxtehuder Schwimm-Club e.V.

 

Milanstraße 7
21614 Buxtehude